Das richtige Haus für die richtige Arbeit – Architektenblog

In vielen Branchen, auch in der des Architekten, kann es sein, dass viel gereist werden muss. Je nach Ansehen der eigenen Arbeiten und noch Firmenphilosophie kann dies ein Bundesland, die Bundesrepublik, Europa oder auch die Welt betreffen. Als Selbstständiger wird jedoch bisweilen eine Arbeitsumgebung benötigt. Dies ist z.B. ratsam, wenn die Buchführung gemacht oder sonstige Akten abgelegt oder bearbeitet werden müssen. Nun kann es durchaus ratsam sein, sich dafür ein Büro zu mieten.

Hört sich teuer an? Nicht unbedingt! Neuerdings werden Bürogemeinschaften gebildet, wo sich mehrere Personen des gleichen Berufsbildes zusammentun. Die Miete des Büros wird also durch die Anzahl der einziehenden Personen geteilt. Dies hilft effektiv die Finanzen zu schonen. Eine Bürogemeinschaft hat aber noch weitere Vorteile, als den Finanziellen. Die Räume sind z.B. komplett ausgestattet. Dies bedeutet, dass der Mieter sich um praktisch nichts mehr zu kümmern hat. Vom Computer, über den Schreibtisch, bis zum Bürostuhl kann alles vorhanden sein.

Aber der Sinn dieser Geschichte ist natürlich die Gesellschaft. Auch diese hat mehrere Vorzüge zu bieten. Einmal ist es angenehm mit Kollegen zu arbeiten. Unterhaltungen lockern den Arbeitsalltag auf und da hier sogar das Treffen mit Berufskollegen im Vordergrund steht, kann auch ein wenig gefachsimpelt werden. Vielleicht ergibt sich aus dem ein oder anderen Gespräch sogar eine konspirative Zusammenarbeit. Oder es werden Ideen für ein neues Projekt aufgeschnappt. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Kosten werden gespart.

Selbstständige sollten sich diese Idee durch den Kopf gehen lassen. Denn ein großer Teil der Selbstständigkeit besteht aus dem Networking. Hier werden Kontakte gepflegt und darauf aufbauend Geschäftsbeziehungen gestartet. Innerhalb einer Bürogemeinschaft kann dies betrieben werden. Und der Schriftkram müsste so oder so erledigt werden. Es werden praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der eigene Aufwand hält sich in Grenzen und unter Umständen kann ein neuer Auftrag an Land gezogen werden.

0:25 Das Dunwich-Projekt – Film von Jörg Adolph – TV-Tipp – Architekten-Blog

Alles very british! Sehenswert!

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Dunwich ist ein kleiner, ruhiger Ort an der Südostküste Englands, in dem das Leben seinen geregelten Gang geht. Zwar bröckelt die Küstenlinie, alle paar Jahre versinkt auch ein Gebäude im Meer, aber davon lassen sich die wenigen verbliebenen Bewohner nicht aus der Fassung bringen. Es sind überwiegend betuchte ältere Herrschaften, skurril, eigenwillig und „very british“. Bis eines Tages zwei junge Architekten aus München kommen. Nachdem sie einen hochdotierten Architektur-Wettbewerb gewonnen haben, wollen sie ein Kunstwerk bauen, das der Küstenerosion ein Denkmal setzen und Touristenströme anlocken soll. Doch auch wenn sich die Küste permanent und zum Teil drastisch verändert, ist Dunwich durchaus kein Ort, der Veränderungen willkommen heißt. „Das Dunwich-Projekt“ von Jörg Adolph dokumentiert die Geschichte zweier junger Münchner Architekten, die ein verschlafenes englisches Küstenstädtchen mit einem ungewöhnlichen Bauvorhaben aufmischen.