Passivhaus – massiv gebaut – Architektenblog

Es ist möglich, und nicht teuer! Nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ klappt es mit dem Passivhaus!

Passivhäuser sind die jetzt lieferbare Zukunft: Sie verbrauchen extrem wenig Energie zum Heizen, weil sie perfekt und rundum Wärmegedämmt sind. Wärmebrücken werden schon in der Planung konstruktiv minimiert.
Passivhäuser sind extrem winddicht konstruiert: So bleibt die kostbare innere Wärme im Winter und innere Kühle im Sommer stets erhalten.
Die Fenster sind 3-fach verglast, mit Edelgasfüllung in den Zwischenräumen, hoch gedämmten Rahmen und Flügeln, die Haustür ist ebenfalls hoch gedämmt. Diese Bauelemente sind sehr massiv und schwer, sie benötigen daher stärkere Beschläge. Der Einbruchschutz der Fenster und Haustüren ist so bauartbedingt hoch.
Unsere Passivhäuser haben immer Fußbodenheizung sowie eine Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung aller Räume: So kann für jeden Raum die Wunschtemperatur einzeln geregelt werden, die Lüftungsanlage sorgt für stets frische Luft und gewinnt die sonst verlorene Abwärme für das Haus zurück.
Passivhäuser lieben die Sonne: Neben den inneren Wärmequellen wie Mensch, Haustier, Herd, Waschmaschine etc. nutzen sie passiv die Sonnenstrahlung. Gerade im Winter erreichen die Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne die großen Glasflächen im Süden und Westen und erwärmen das Haus. Im Sommer, wenn dieser Effekt unerwünscht ist, steht die Sonne sehr hoch und kann aufgrund des Dachüberstandes das Haus nicht überhitzen.

In 24 Stunden um die Welt – Thementag in 3sat

In 3sat werden heute folgende Länder in beeindruckenden Bildern gezeigt:

ab 12:15
Der Westen Afrikas
Elfenbeinküste/Mali/Ghana/Benin/Togo

13:30
Träume großer Architekten
Spanien/Frankreich/Belgien

14:15
Down Under
Neuseeland/Australien/Indonesien

15:00
Afrikas Süden
Südafrika/Namibia/Madagaskar/Botswana/Simbabwe

16:15
Welterbe in Südamerika
Uruguay/Chile/Brasilien/Argentinien/Bolivien/Peru

17:30
Rund um den Äquator
Seychellen/Tansania/Ecuador/Malaysia/Sri Lanka

19:10
Länder der Morgenröte
Japan/Südkorea/Nordkorea

20:15
Asiens Osten
Philippinen/China/Vietnam/Laos/Thailand

21:45
Indischer Subkontinent
Indien/Nepal/Pakistan

22:30
An der Seidenstraße
Turkestan/Kasachstan/Usbekistan/Turkmenistan

23:15
Von der Vielfalt des Orient
Oman/Iran/Bahrain

0:00
Im Kaukasus
Aserbaidschan/Georgien/Armenien

0:45
Von Sanaa nach Tel Aviv
Jemen/Äthiopien/Syrien/Libanon/Israel

2:00
Wallfahrtsorte und Pyramiden
Türkei/Zypern/Sudan/Ägypten

2:45
Welterbe in Europas Südosten
Rumänien/Bulgarien/Bosnien-Herzegowina/Kroatien

4:30
Zwischen Alpen und Adria
Schweiz/Italien/San Marino/Österreich/Ungarn

5:15
Wüstenträume
Niger/Libyen/Tunesien

Feierabend! TV aus und schlafen! 😉

Quelle und weitere Infos unter: http://www.3sat.de/

Architektonische Philosophie von Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) – Architektenblog

Advertorial: Der österreichische Künstler, Maler und Architekt, dessen eigentlicher Name Friedrich Stowasser lautet, wurde vor allem dank seiner außergewöhnlichen Bauten bekannt. Die von ihm gestalteten Bauwerke kann man nicht nur in Österreich und Deutschland sondern auch in der Schweiz, den USA, Japan, Israel und Neuseeland sehen. Hinter der architektonischen Tätigkeit von Hundertwasser steht seine Philosophie, die seine Einstellung zur Kunst, Natur und Architektur widerspiegelt. Zu seinen bekannten Manifesten gehören: „Es gibt keine Missstände der Natur. Es gibt Missstände des Menschen“, „Die Fensterdiktatur und das Fensterrecht“ und „Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur“, aus denen man erfahren kann, warum die Bauwerke von Hundertwasser so ungewöhnlich gestaltet werden.

 

Hundertwasser war der Meinung, dass der Mensch einen groben Fehler begeht, indem er meint, dass er die Natur korrigieren muss. Die natürliche Landschaft soll geschützt werden, weil die Natur heilig ist und unantastbar sein soll. Deshalb sind seine Bauwerke immer von Grünem umgeben und es gibt sogar Bäume oder ganze Grünanlagen auf den Dächern. Wir sollten uns auch freuen, wenn wir zu Hause Schwamm, Schimmel oder Moos bemerken, weil das bedeutet, dass das Leben zu uns kommt.

 

Ein Verbrechenswerkzeug ist laut Hundertwasser das Lineal, das er zum ‚Symbol des neuen Analphabetismus‘ nannte. Er war nämlich Gegner der geraden Linien, die seiner Meinung nach verboten werden sollen. Die Benutzung des Lineals in der Architektur bezeichnete er als verbrecherisch.

 

Häuser bestehen nach Hundertwasser aus Fenstern, nicht aus Mauern, wie die Meisten meinen. Seiner Meinung nach sollte es in einem Haus mehrere Fensterarten geben, in unterschiedlichen Farben, Größen und Gestalten, die auch auf unterschiedlichen Höhen platziert werden. Außerdem soll jeder Hausbewohner das Recht haben, die Mauer um seine Fenster nach eigenen Ideen zu gestalten, um der Umgebung zu zeigen, dass er ein Individuum ist, das sich von den Anderen unterscheidet.

 

Hundertwasser lehnte den Rationalismus zugunsten der Architekturfreiheit ab. Er wollte die Regularitäten, Symmetrie, rechte Winkel und gerade Linien vermeiden. Er war der Meinung, dass die Welt im Bezug auf die Architektur ungerecht ist, weil man ein Diplom haben muss um bauen zu können, während die Malerei und Skulptur frei sind. Wenn das Bauen einer Zensur unterliegt, kann man nicht von Kunst sprechen. Eine der wichtigsten Eigenschaften der Kunst ist nämlich die Freiheit.

 

Quellen: Wikipedia Hundertwasser, Hundertwasser